So funktioniert ein Kavernenspeicher

Das Erdgas, das in den Kavernen gespeichert werden soll, wird über das Transportleitungsnetz zu den Speicheranlagen geleitet. Die Speicher in Jemgum sind an die Fernleitungsnetze in Deutschland und den Niederlanden angebunden. Damit können sie grenzüberschreitend in mehreren Marktgebieten genutzt werden.

Kraftvolle Technik
Bei der Einlagerung des Erdgases ist Professionalität gefragt: Mit Verdichtern wird das Gas komprimiert, auf einen Druck von bis zu 200 bar gebracht und in die Kavernen gepresst. Zum Vergleich: In einem Fahrradreifen beträgt der Druck etwa 4 bar.

Alles im Blick
Die Erdgasspeicher der astora und der EWE sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr in Betrieb und werden während der gesamten Zeit von jeweils eigenen zentralen Leitwarten überwacht.

Schnelle Verfügbarkeit
Aus einer Kaverne können stündlich bis zu 100.000 Kubikmeter Erdgas  entnommen werden. Im Vergleich beträgt der jährliche Verbrauch eines Einfamilienhauses circa 2000 Kubikmeter. Bevor das Erdgas in das Fernleitungsnetz eingespeist wird, müssen die Gasbeschaffenheit und der Gasdruck an die Vorgaben des Netzbetreibers angepasst werden: Das Erdgas nimmt während der zum Teil monatelangen Lagerung in der Kaverne Wasser auf. Daher wird es zunächst getrocknet. Darüber hinaus wird der Gasdruck auf etwa 90 bar reduziert. Anschließend wird das Erdgas über die angeschlossenen Fernleitungs- und Verteilnetze zu den Verbrauchern transportiert.

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