Der Erdgasspeicher: in guter Nachbarschaft.

Bei einem modernen Kavernenspeicher, wie dem in Jemgum geplanten, werden alle Anforderungen an Umwelt und Technik sicher berücksichtigt. Die Unternehmen tun alles, um die Beeinträchtigung der Natur und der Menschen zu minimieren.

Luftdicht unter Verschluss.

Der Erdgasspeicher Jemgum ist sicher. Das Erdgas ist im Speicher luftdicht unter Verschluss. Sollte dennoch der Kavernenkopf beschädigt werden, so schließt sich in 50 Meter Tiefe automatisch ein zusätzliches Untertagesicherheitsventil. Das Erdgas wird so abgeriegelt und kann nicht entweichen.

Keine Absenkung.

Echte Bodenabsenkungen gibt es beim Kavernenbau nicht. Lediglich minimale Bodensenkungen kommen vor, die jedoch so geringfügig sind, dass man sie nicht einmal wahrnimmt. Vom Rand des Kavernenfeldes bis zum Zentrum ergibt sich ein Gefälle von nur 0,0005 Prozent.

Im Einklang mit der Umwelt.

Bei jedem Kavernenbau muss geklärt werden, wie das salzhaltige Wasser (die Sole), das während der Errichtung der Salzkaverne anfällt, abgeleitet wird. Beim Standort Jemgum bietet die Natur optimale Bedingungen: Hier kann das Salzwasser leicht ins Meer geleitet werden – also dorthin, wo generell höhere Salzkonzentrationen im Wasser herrschen. Die entstehende Salzlösung wird daher durch eine rund 42 Kilometer lange unterirdische Pipeline bis nach Rysum geführt und dort in die Nordsee geleitet.

Schutzmaßnahmen beim Bau:

Bauarbeiten finden nur in bestimmten, umweltverträglichen Zeitfenstern statt, z. B. wenn die Vögel nicht nisten.

Die Beleuchtung der Außenanlagen ist den Bedürfnissen der Umwelt angepasst (besonderer Strahlungswinkel, Lichtfarbe, Temperatur), damit die Natur möglichst wenig gestört wird.

Während der gesamten Bauphase findet eine ökologische Baubegleitung statt. Erweiterter Schallschutz: Alle Maschinen sind schallreduziert bzw. in Gebäuden untergebracht.

Für die in Jemgum bebauten Flächen werden Ausgleichsmaßnahmen in Abstimmung mit den Fachbehörden durchgeführt.

Keine Frage: Speicher, wie der in Jemgum, sind ein Beispiel dafür, dass Natur und Technik so vereinbar sind, dass jeder davon profitieren kann.

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